Direkt zum Inhalt springen

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

An verschiedenen Orten in der Gemeinde Beinwil am See beeinträchtigen Bäume und Sträucher die Übersichtsverhältnisse und damit die Verkehrssicherheit. Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Rad- und Gehwegen sind verpflichtet, ihre Bäume und Sträucher regelmässig zurückzuschneiden. Es gelten folgende Vorschriften:

  • Bei Fahrbahnanstoss sind Bäume und Sträucher auf eine lichte Höhe von 4.50 m und bei Trottoirs, Rad- und Gehwegen auf eine lichte Höhe von 2.50 m auszuasten und zurückzuschneiden. Beleuchtungsanlagen, Verkehrssignale und Hausnummern dürfen nicht verdeckt werden (§ 9 Strassenreglement).
  • Die vom Strassenmark gemessenen Abstände betragen für Einfriedigungen (dazu zählen auch Gehölze in Form von Hecken und Lebhägen) von mehr als 80 cm bis zu 1.80 m Höhe und einzelne Bäume gegenüber Kantonsstrassen 2 m und gegenüber Gemeindestrassen 60 cm (§ 111 BauG).
  • Einfriedigungen entlang von Strassen dürfen nicht höher sein als 1.80 m ab niedriger gelegenem Terrain, d.h. Grünhecken sind auf diese Höhe zurückzuschneiden (§ 19 ABauV).
  • In Sichtzonen, bei Einmündungen und Strassenverzweigungen, muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einem solchen von 3.00 m gewährleistet sein. Einzelne die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzonen zugelassen (§ 42 BauV).

Der Gemeinderat setzt den Grundeigentümern eine Frist bis Ende August 2019 für diese Arbeiten. Falls die Beseitigung nicht durch den Eigentümer erfolgen kann, ist ein Gärtner aufzubieten. Die einzelnen Strassenzüge werden kontrolliert. Kommen Eigentümer ihren Pflichten nicht nach, wird das Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern nach Ablauf der Frist durch die vom Gemeinderat Beauftragten, auf Kosten der Grundeigentümer, vorgenommen (§ 9 Strassenreglement). Bei Fragen gibt Thomas Mosimann, Leiter Werkdienste, Telefon 079 439 30 13, gerne Auskunft.